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"Mitteilungen aus baltischem Leben" (Ausg. Februar 2010) Aus dem Inhalt

Internationale Tagung "Umgesiedelt - Vertrieben" in Posen Berichte aus polnischen Zeitungen

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"Generationen-Gespräch" und Frühlingsball
Der Deutsch-Baltische Arbeitskreis Erziehung veranstaltet am Sonnabend, 20. März 2010, in Hamburg von 9 bis 12 Uhr gemeinsam mit dem DbJuStR ein "Generationen-Gespräch". Den Einführungsvortrag hält Dr. Andreas Püttmann zum Thema "Tapferkeit und Streitbarkeit - Tugenden für ein Leben in Freiheit und Wahrheit". Anmeldung und Information unter clyra@arcor.de. Am Abend des gleichen Tages findet der traditionelle Frühlingsball im Hamburger Logenhaus (Mozartsaal) statt. Anmeldung ebenfalls unter clyra@cor.de oder bei Cornelia Lyra, Bei der Rolandsmühle 1a, 22763 Hamburg. Für Teilnehmer, die bereits am Freitagabend anreisen, wird "ein Abend beim Italiener" (La Pergola due, Colonaden 72, 20345 Hamburg) organisiert. 

"Partnerschaften" - Bundesrüstzeit des Deutsch-Baltischen Kirchlichen Dienstes
Dienstes in Springe beschäftigt sich mit dem Thema „Partnerschaften ins Baltikum“. Vom 12. bis 14. März werden Kirchliche Partnerschaften seit 1991 beschrieben sowie Erfahrungen diskutiert. Biblische Akzente für internationale Partnerbeziehungen erläutert Propst h. c. Paul-Gerhard von Hoerschelmann. Chancen fürPartnerschaften mit Estland untersuchen Dr. Kaido Soom (Dorpat/Tartu) und Pastor Wolfgang Koch (Lüneburg). Am Sonnabend findet der Konvent des DBKD statt. Mit einem Abendmahl-Gottesdienst und einer „Ideen-Runde“ zur Förderung von Hilfsmaßnahmen und Partnerschaften endet das Wochenende. Anmeldungen nimmt (bis zum 1. März) Geschäftsführerin Elgin Berg (Torstr.9, 30169 Hannover, entgegen.

Frühlingsball und "Generationen-Gespräch"
Der Deutsch-Baltische Arbeitskreis Erziehung veranstaltet am 19. März von 9 bis 13 Uhr  ein „Generationen-Gespräch“. Anlass ist der Frühlingsball des Baltenverbandes Hamburg, der am 20. März um 19:30 Uhr wieder in den Mozartsälen des Logenhauses (Moorweidenstr.36) stattfindet. Anmeldungen bei Cornelia Lyra, Bei der Rolandsmühle 1a, 22763 Hamburg, e-Mail c.lyra@arcor.de. Für Teilnehmer, die bereits frühzeitig anreisen, wird „ein Abend beim Italiener“ organisiert.

Gemeinsam in Europa
Kultur, Wirtschaft, Geschichte - die Deutsch-Baltische Gemeinschaft in Niedersachsen lädt wieder zur „Europatagung” unter dem Motto „Das Baltikum und die Deutschen - Gemeinsam in Europa" ein. Am Mittwoch, 5. Mai, werden im „Albertinum” (Van-Gogh-Weg 10, Hannover) drei Referenten über „Karl Ernst v. Baer - deutschbaltischer Naturforscher und Begründer der Embryologie” (Prof. Dr. Henning M. Beier, Aachen), „Leben und Werk der lettischen Schriftstellerin Zenta Maurina” (Lasma Gibiete, Libau) und „Energieversorgung in den baltischen Ländern - Probleme und Lösungsansätze” (Dr. Kai Olaf Lang, Berlin) sprechen. Ein baltisches Buffet beendet die Veranstaltung. Anmeldungen nimmt Dr. Eckhart Neander, Steinbrecherstr. 21, 38106 Braunschweig (eMail: E.Neander@deutsch-balten.de) entgegen.

Zeitzeugen gesucht
Der Medienverlag Kohlfeld bereitet eine Hörbuch-Reihe mit Berichten zu Flucht und Vertreibung am Ende des Zweiten Weltkrieges vor. Er sucht deutschbaltische Zeitzeugen, die über ihre Erlebnisse berichten. Auch Manuskripte oder Tagebücher sind willkommen. Weitere Ingformationen bei Verena Kämpf, Schoolstraat 1, 26188 Edewecht, Tel: 04486-937765, info2@hoer-cds.de.

Lettland: Flug- und Hotel-Preise sinken
Die Wirtschaftslage im Baltikum wirkt sich massiv auf die Preise in den Hotels, Restaurants und den Flügen aus. Durch die gesunkene Nachfrage bewegen sich die Preise derzeit auf einem historischen Tiefstand, was das Baltikum zu einem attraktiven Ziel macht. „In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl an Hotels mit hohem Standard errichtet", erläutert Bertolt Flick, Präsident der Fluggesellschaft Air Baltic. Im gegenwärtigen wirtschaftlichen Umfeld und mit der größer werdenden Konkurrenz sei es nun schwer, diese Zimmer zu füllen.

Gesucht: DDR-Literatur
Die Baltische Landeskundliche Sammlung  (BLS) sucht Bücher undManuskripte aus der Zeit der DDR - von Belletristik bis Studienarbeiten, auch unveröffentlichte Texte bzw. Übersetzungen baltischer Autoren. "Diese Literatur droht verloren zu gehen", fürchtet die Deutsch-Baltische Gesellschaft.  weiter

Amtsübergabe in Hessen
Ministerpräsident Roland Koch führte jetzt in mit dem Staatsminister für Arbeit, Familie und Gesundheit,Jürgen Banzer, die neue Landesbeauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Margarete Ziegler-Raschdorf, in ihr Amt ein. Sie folgt Rudolf Friedrich, der zehn Jahre lang diese ehrenamtliche Tätigkeit ausübte.

Spurensuche in Riga: 100 Jahre Heinz Erhardt
Wie kamen Erhardts Vorfahren überhaupt nach Riga? Wo begann seine Karriere? Wo kann man seine Lieblingsgerichte in Riga heute noch probieren? Wo haben die Erhardts Spuren hinterlassen? Maik Habermann ist Stadtführer in Lettlands Hauptstadt. Er bietet Führungen dorthin an, „wo Heinz Erhardt im Februar 1909 zur Welt kam, 1916 erstmals entführt und 1924 zu einer neuen Schule geführt wurde, bevor er 1926 zur Ausbildung von Riga nach Leipzig überführt, 1928 wieder heimgeführt und schließlich 1938 zu seiner großen Karriere endgültig aus Riga weggeführt wurde". Mehr Informationen: hier

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Robert Bosch Stiftung fördert Literatur-Recherche in Osteuropa
Das Förderprogramm "Grenzgänger", das die Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin durchführt, wird zum 31. Oktober 2009 erneut ausgeschrieben. Gefördert werden Recherchen u.a. in Mittel- und Osteuropa für deutschsprachige literarische und essayistische Prosa, Foto(text)bände, Kinder- und Jugendbücher, für (Dokumentarfilm-) Drehbücher und Hörfunkbeiträge. Es können pauschale Recherchestipendien in Höhe von 2.000 bis 10.000 Euro beantragt werden. Weitere Informationen beim Literarische Colloquium Berlin e.V.  www.lcb.de

Die Deutsch-Baltische Gesellschaft nimmt Abschied von Pastor Theo Hasselblatt, der jetzt in Hannover verstarb. Weiter

Das Baltikum und die Deutschen: Ausstellungskatalog neu erschienen
Das steigende Interesse an einer möglichst objektiven Präsentation der gemeinsamen mehr als 700jährigen Geschichte der Deutschbalten in Estland und Lettland erfüllt die Wanderausstellung „Das Baltikum und die Deutschen“. Im vergangenen Jahr wurden mehrere Tafeln auf einen aktuellen Stand gebracht und jetzt erscheint auch der lange vergriffene Ausstellungskatalog wieder neu. Auf 64 Seiten werden alle Tafeln mit ihren vielen Privat-Fotos abgebildet – der Begleittext steht gut lesbar daneben.  Vor allem junge Menschen erfahren hier mehr über die Lebenssituation der eigenen Vorfahren. Das „Deutschbaltische Geschichtsbuch“, wie der Ausstellungskatalog oft genannt wird, ist für eine Schutzgebühr von zehn Euro zzgl. Versandkosten bei der DBGes., Herdweg 79, 64285 Darmstadt. E-Mail: m.pruhs@deutsch-balten.de zu haben. Eine Neuauflage der lettischen und estnischen Fassung befindet sich in Vorbereitung.

Erfolgreiches Bundestreffen
Sitzungen der Gremien, Verleihung von Ehrenurkunden an Pastor i.R. Theodor Hasselblatt und Alfred Katterfeld, Mitgliederversammlung der DBGes. e.V. , ein Gesellschaftsabend mit Tanz, Kranzniederlegung an der Gedenktafel und ein Festakt mit der Verleihung des Kulturpreises an Dr. Gert von Pistolkohrs sowie ein Festvortrag des ehemaligen deutschen Botschafters in Riga, Eckart Herold, zum Thema "Russland und das Baltikum" führte mehr als 150 Gäste aus ganz Deutschland zum Bundestreffen der Deutsch-Baltischen Gesellschaft zusammen. Lesen Sie hier weiter.

Staatssekretär Krämer würdigt Deutsch-Balten als „Brückenbauer in einem zusammenwachsenden Europa“
Anlässlich des Bundestreffens der Deutsch-Baltischen Gesellschaft würdigte der Staatssekretär im Hessischen Sozialministerium, Gerd Krämer, die Leistungen der Landsmannschaften und Vertriebenenverbände für ein zusammenwachsendes Europa. „Viele von Ihnen, die Sie in den vergangenen Jahren die Arbeit in der Deutsch-Baltischen Gesellschaft geprägt haben, haben sich als Brückenbauer zu den östlichen Nachbarn verstanden. Sie setzen sich mit aller Kraft für eine Aussöhnung und Verständigung ein, wofür ich Ihnen ausdrücklich danke“, so Krämer. Schon im Jahr 1990 hatte das Land Hessen die Patenschaft über die damalige Landsmannschaft übernommen und damit seine Verbundenheit sowie den Willen zur Unterstützung zum Ausdruck gebracht.

Dorfkirchen sind wertvolle Zeugnisse gemeinsamer Kultur
Die Restaurierung von historisch wertvoller Innenausstattung der Dorfkirchen in Lettland gemeinsam in Angriff nehmen - das ist seit 2001 Kern der Zusammenarbeit zwischen Dace Coldere, Kunsthistorikerin beim lettischen Amt für Denkmalpflege in Riga und Eva Jordan-Fahrbach, Textilrestauratorin in Braunschweig. Aktuelles Projekt ist die Sanierung von Altar, Kanzel und Gestühl der Dorfkirche von Zlekas/Schleck bei Ventspils/Windau. Aber dem Projekt droht das Ende. Weil - wie so oft -  nicht ausreichend Geld vorhanden ist. Die Geschichte der Zusammenarbeit deutscher und lettischer Restauratoren können Sie hier nachlesen.

Neue Dauerausstellung historischer Silberschmiedekunst im Haus der Deutsch-Balten. Begleitprospekt zum Download: hier

Baltische Gesellschaft aufgelöst
Die Vorstandsgremien der Baltischen Gesellschaft in Deutschland e.V. haben beschlossen, den Verein zum Ende Februar 2008 aufzulösen. "Das Anliegen der BG bestand darin, an das Weltgewissen zu appellieren, die Annexion der Baltischen Staaten durch die UdSSR nicht anzuerkennen und über die Geschichte und die kulturellen Leistungen dieser drei Völker zu informieren. Heute haben diese als wieder souveräne Staaten und Mitglieder der EU wesentlich bessere Möglichkeiten, sich der Welt darzustellen. So können wir mit Genugtuung feststellen, dass diese Ziele erreicht sind,“ erklärte Präsident Dr. Hans-Dieter Handrack in der Zeitschrift "Mitteilungen aus baltischem Leben". „Wir wissen, dass sich unsere Mitglieder auch ohne den organisatorischen Zusammenhalt in der BG weiter für eine fruchtbare Begegnung zwischen Deutschen und den Bewohnern des Baltikums einsetzen werden.“ Er empfiehlt eine Mitgliedschaft in den Landesorganisationen der DBGes. oder als Einzelmitglied (info@deutsch-balten.de). Diese habe im Jahr 2006 nicht nur ihren Namen Deutsch-Baltische Landmannschaft im Bundesgebiet e.V. abgelegt, sondern sich ganz bewusst über den Kreis der Deutschbalten hinaus geöffnet und die Kontakte ins Baltikum intensiviert. Mit dieser Mitgliedschaft ist auch der weitere Bezug der "MBL" verbunden.

Der neue Vorstand der DBGes

Deutsch-Baltische Gesellschaft mit neuem Vorstand und "Zukunft im Blick"
Die Deutsch-Baltische Gesellschaft hat anläßlich ihres Bundestreffens in Darmstadt ihren Engeren Vorstand neu gewählt und ein "Arbeitsprogramm" (Positionspapier) beschlossen. Wiedergewählt wurden als Bundesvorsitzende Dr. Eckhart Neander und Gernot Mantz (Braunschweig), sowie Florian Anton (München) und Dietrich v. Radetzky (Krozingen). Neu im Vorstand vertreten sind Frank von Auer (Mainz) und (seit 2008) Jürgen von Boetticher (Wiesbaden). Bericht über das Bundestreffen

„1000 Räder für Lettland“ – ein Erfolg für die Menschen

Es sollten eigentlich 500 Fahrräder werden, darum hieß die Aktion "1000 Räder für Lettland", die Gertje Anton und Gernot Mantz mit Hilfe der Deutsch-Baltischen Gemeinschaft in Niedersachsen Anfang 2004 ins Leben riefen. Aus ganz Deutschland kamen aber mehr als 1000 gebrauchte Fahrräder (das sind also mehr als 2.000 Räder!) zusammen. Mit der Spedition Göllner wurden sie (und reichlich Zubehör vom Fahrradhelm bis zur Luftpumpe) in drei Großtransporten nach Lettland gebracht. DeutschlehrerInnen, Pastoren und Bürgermeister waren der Garant dafür, dass sie auch wirklich bei denen ankamen, die sie brauchen. Zeitungen und Fernsehen in Deutschland und Lettland berichteten ausführlich über diese Aktion, mit der die schwierige Situation des Öffentlichen Nahverkehrs in Lettland für Familien gemildert wurde. Weitere Informationen: g.mantz@deutsch-balten.de


Programme und Einladungen zu Veranstaltungen finden Sie unter Termine.

Zum Schmunzeln: SPRACHVERWIRRUNG

Microsoft hat in Lettland wenig Chancen, das neue Betriebssystem "Vista" auf den Markt zu bringen. Denn „Vista" bedeutet auf lettisch „Hühnchen" oder „alte Jungfer". Am Telefon reagieren die Angerufenen entweder mit Gelächter oder legen wieder auf - weil sie sich sexuell belästigt fühlen.


Zukunftswerkstatt 2006. Was uns "baltisch" macht...
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11. Deutsch-Baltische Tagung in Wernigerode: "Partnerschaft aus Sicht von Estland und Lettland - 15 Jahre nach der Wende"
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Baltischer Kalender 2009
Der (ehemals gelbe) „Deutsch-Baltische Kalender" informiert mit allen wichtigen baltischen Veranstaltungen, Ansprechpartnern und Adressen. Ergänzende Termine für die Ausgabe 2009 senden Sie bitte an Dietrich von Radetzky, Heidsteinweg 7, 79189 Bad Krozingen, E-Mail: D.v.Radetzky@deutsch-balten.de. Der Kalender ist zu bestellen bei Gertje Anton, Hauptstr. 138, 85579 Neubiberg, Tel. 089-66009910, Fax 089-66009920, eMail: g.anton@deutsch-balten.de. Kosten: ein Euro/Stück + Porto. (Überweisung nach Lieferung. Bitte keine Briefmarken).


Das Baltenkreuz – ganz neu und silbern
Die neuen Baltenkreuze als Anstecknadeln aus Silber sind im Vergleich zu den bisherigen etwas heller und glänzender gehalten. Sie bieten vor allem durch einen Gegenverschluss mehr Schutz vor Verlust. Zum Preis von 7 Euro pro Stück sind sie erhältlich bei: Gertje Anton, Hauptstr. 138, 85579 Neubiberg, Tel: 089/66009910,
E-Mail: vorstand@dbl-bayern.de.


Baltische Landeskundliche Sammlung (BLS) im Internet
"Treffpunkt für Literaturforscher und Landeskundler"


Die Wanderausstellung "DAS BALTIKUM UND DIE DEUTSCHEN"
wurde jetzt aktualisiert. Sie lagert in Darmstadt und kann bei der Bundesgeschäftsstelle der Deutsch-Baltischen Gesellschaft angefordert werden. Es werden keine Mietgebühren erhoben. Nur der Transport von Darmstadt und zurück muss vom Aussteller organisiert und finanziert werden.

 

Das Baltikum – Vorposten der EU
Die neuen Grenzregionen der EU, die Baltischen Länder, sind in Europa weitgehend noch unbekannt. Wer weiß denn schon, daß gerade in Estland und Lettland vor etwas mehr als 100 Jahren Deutsch noch Amtssprache war? Wer kennt die ehemaligen Hansestädte Tallinn/Reval oder Riga?
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Das Mittsommerfest im Baltikum
Das Mittsommerfest wird als Johannesfest in Litauen "Jonines", in Estland "Jaani päev" und in Lettland "Jani" am Abend und in der Nacht vom 23. Juni zum 24. Juni als der längste Tag des Jahres gefeiert. In Lettland finden viele Mittsommer-Veranstaltungen schon ab dem 18. Juni statt. Am 23.Juni beginnt das Mittsommerfest mit dem Ligovakars (dem Ligo-Abend). Jansiers - der Johanneskäse mit Kümmel, Piragi (Speckpiroggen) und selbstgebrautes Bier gehören dazu.  Das Sommersonnenwendfest wird heute noch im Baltikum von alten Traditionen begleitet, es hat eine tiefe symbolische Bedeutung. Ein Element ist das Pflücken und Sammeln von Wiesenblumen und Gräsern, die zur Zeit der Sonnenwende magische Kräfte haben sollen und aus denen Mädchen Blumenkränze flechten. Um Mitternacht in der Mittsommernacht (23.Juni) öffnet sich nur für kurze Zeit die Farnblüte, die nur von Liebenden entdeckt werden kann. Das Johannesfest findet seinen Höhepunkt in den riesigen Johannesfeuern, die vor Sonnenuntergang entzündet werden. Weit verbreitet ist der Brauch, über das Feuer zu springen.